Sehenswertes Raiding

Bei einem Spaziergang durch Raiding lässt sich viel Interessantes und Sehenswertes erkunden.

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(A) Katholische Pfarrkirche

Die Katholische Pfarrkirche Hl. Antonius von Padua bietet sich als idealer Ausgangspunkt unseres Rundganges an. Ursprünglich um 1675 bis 1680 erbaut wurde die Kirche 1924 abgerissen und in historisierenden Formen unter Einbeziehung des alten Turmes neu errichtet. Die moderne Innenausstattung ist von kunstvollen Darstellungen des Heiligen Antonius geprägt. 

(D) Bischofskreuz

Weithin sichtbar ist ein mächtiges aber schlichtes Holzkreuz, das an der Hügel-Kuppe zwischen Raiding und Horitschon 1993 aufgestellt wurde. Anlass dafür war die Freude und der Stolz darüber, dass in diesem Jahr die Wahl des Bischofs von Eisenstadt auf den Raidinger Dr. Paul Iby fiel.


(A) Dr.-Paul-Iby-Platz

Neben der Pfarrkirche lädt der anlässlich des 10jährigen Bischof-Jubiläums von Dr. Paul Iby nach ihm benannte Platz zum gemütlichen Verweilen ein. Zu Ehren des im Jahr 1935 in Raiding geborenen Diözesanbischofs und Ehrenbürgers der Gemeinde wurde ein sehenswertes Denkmal von dem burgenländischen Künstler Josef Bernhardt gestaltet – ein Kunstwerk mit starker Symbolik bestehend aus einer Steingruppe mit Porträt-Tafeln. 

(E) Schaupult römische Bernsteinstraße

Ein Leckerbissen für historisch Interessierte ist die Tatsache, dass Raiding an der römischen Bernsteinstraße gelegen ist. Auf der südlichen Anhöhe außerhalb des Dorfes ist dank einer Schautafel Wissenswertes über die antike Handelsstraße, das römische Reich und die römischen Kaiser zu erfahren.


(A) Johannes Nepomuk-Statue

Bei der Brücke vor der Kirche befindet sich eine kleine Steinfigur, die den Hl. Johannes Nepomuk darstellt. 1743 errichtet ist sie ein steinerner Zeuge der ereignisreichen Vergangenheit Raidings.

(F) Urbani - Kapelle

In der traditionsreichen Weingartenriede Raga liegt ein weiteres touristisches Juwel von Raiding – die Urbani-Kapelle. Das findet auch der neugegründete Verein der Freunde der Urbani-Kapelle, der sich rührig um die originalgetreue Sanierung der Kapelle kümmert. Erste Restaurierungserfolge sind inmitten eines ursprünglichen Weingartens zu bewundern.


(B) Hl. Donatus

Ein weiteres Kleinod aus dem Jahre 1743 gilt es auf einem Pfeiler beim neuen Friedhof zu entdecken. Dem römischen Märtyrer Donatus – wörtlich „der Geschenkte“ – wurde hier eine Steinfigur gewidmet. 

 

(G) Franz Liszt Geburtshaus

Hier stand die Wiege des Genies. Für alle Besucher ist es ein beeindruckendes Erlebnis, an dem Ort zu sein, wo der Künstler persönlich seine Kindheit verbringen durfte. Der ehemalige Besitz der Familie Esterhazy wurde vom Fürsten Paul 1971 der Gemeinde Raiding geschenkt. 


(1) Franz-Liszt-Denkmal

Ein Fixpunkt für Bewunderer des musikalischen Genies ist das Franz-Liszt-Denkmal auf dem Franz-Liszt-Platz. 1967 ließ Ing. Otto Bremer, Liszt-Verehrer und Ehrenbürger Raidings, eine Büste des Künstlers aus weißem Cararramarmor errichten. 

(C) Madonna aus Medjugorje

Auf unserem Weg durch Raiding findet sich bei der Einfahrt zum Friedhof die von Josef Kienzl gestiftete Madonna aus Medjugorje. Für viele Raidinger und Gläubige der Umgebung ist dies ein gern aufgesuchter Ort der Ruhe, um von der Hektik des Alltages innezuhalten.


(3) Kriegerdenkmal

Unser Weg führt uns weiter zum Kriegerdenkmal. In der Ortsmitte am Ufer des Raidingbachs gelegen erinnert das Kriegerdenkmal an die schrecklichen Geschehnisse der beiden Weltkriege und ist ein Gedenken an die mehr als 100 Opfer aus der Raidinger Bevölkerung. 

(G) Franz Liszt Konzerthaus

Eine architektonische Meisterleistung befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Geburtshaus Franz Liszts. Herzstück des Konzerthauses ist zweifellos der Konzertsaal. der dank seiner überragenden Akustik sechshundert musikbegeisterten Konzertbesuchern einen wahren Hörgenuss bietet.